Kleine Veränderungen mit großer Wirkung
Shownotes
Kleine Veränderungen. Große Wirkung. Genau darum geht es in dieser Episode von #bikes4future.
Uwe und Thorsten sprechen über konkrete Ideen aus dem Fahrradfachhandel. Viele Tipps stammen direkt aus der Branche. Manche kosten fast nichts. Andere brauchen Mut. Alle haben eines gemeinsam: Sie bringen deinen Betrieb nach vorne.
Diese Themen erwarten dich:
Mehr Werkstattumsatz durch die richtige Dialogannahme
Online-Terminvergabe mit klaren Prozessen
Effizientere Werkstätten durch VSF-Workstation und Einbremsmaschine
Digitale Helfer wie Trello-Boards und moderne Telefonanlagen
Nachhaltigkeit durch Großverpackungen und clevere Werkstattprozesse ** Außerdem geht es um:**
reduzierte Öffnungszeiten ohne Umsatzverlust
feste Abholzeiten statt Warteschlangen
QR-Feedback am Fahrradlenker
Pop-up-Stores als Testfläche
kleine Ideen mit überraschend großer Wirkung
Welche Veränderung bringt deinen Betrieb weiter? Schreib deine Erfahrungen und Ideen direkt an den VSF oder teile sie mit der Community.
Du bist interessiert an dem Topcase dieser Episodee? Dann sende uns eine Mail an podcast@vsf-mail.de und erhalte ein DEMO Paket der Fahrrad-Feedback-Anhänger.
Sponsoren dieser Episode:
- Bike Leasing Service
- ORTLIEB
- STEVENS Bikes
- VeloPro
- Linexo
Vorschau auf die nächste Episode: Kleine Fahrradläden unter einer Million Umsatz. Haben sie heute noch echte Chancen? Freu dich auf eine spannende Diskussion.
Transkript anzeigen
00:00:07: Speaker Bikes for Future, der Podcast mit Uwe und Thorsten für deinen Erfolg im Fahrradbusiness.
00:00:14: Speaker Wie so vieles auf dieser Welt funktioniert auch unser Podcast nicht ohne Werbung und finanzielle Unterstützung.
00:00:19: Speaker Für Ihre Partnerschaft bedanken wir uns bei Bike Leasing Service, Ortlieb, wasserdichte Fahrradtaschen und Rucksäcke, Stevens, Bikes designt und konstruiert in Hamburg, VeloPro, Versicherungslösung für deinen Betrieb, Linexo, Komplettschutz für dein Fahrrad, schnell und unkompliziert.
00:00:37: Speaker Uwe, für mich geht es ja langsam so politisch los.
00:00:39: Speaker Wir haben im September Wahlen und langsam muss ich mich mal darauf vorbereiten, dass ich Wahlkampf machen muss.
00:00:45: Speaker Scharfen Wahlen oder was?
00:00:47: Speaker Niedersachsen.
00:00:49: Speaker Okay, okay.
00:00:50: Speaker Und dann musst du Wahlkampf machen?
00:00:52: Speaker Ich komme da wohl bald nicht mehr drum rum.
00:00:54: Speaker Du bist Oberbürgermeister.
00:00:56: Speaker Nee, das ganz sicher nicht.
00:00:59: Speaker Das darfst du nicht.
00:01:01: Speaker Du bist nicht der Erste, der das sagt, aber ganz sicher nicht.
00:01:05: Speaker Bitte nicht.
00:01:07: Speaker Du bist der Erste, der sagt, bitte nicht.
00:01:11: Speaker Mach das nicht.
00:01:14: Speaker Ich habe bei Facebook jemanden gesehen, der Fahrradhändler ist und sich als Oberbürgermeister in seiner Gemeinde bewirbt.
00:01:22: Speaker Ja, das ist doch erstmal toll.
00:01:23: Speaker Ja, finde ich auch.
00:01:24: Speaker Also eigentlich so Fahrradhändler in kleinen Gemeinden kann ich mir vorstellen, dass dann die Kompetenzen vielleicht sogar reichen, das so ein Amt des Oberbürgermeisters zu bekleiden.
00:01:33: Speaker Also vom Fahrradhändler zum Oberbürgermeister, zum Chef der Verwaltung, ja, ist ambitioniert, aber vielleicht ja auch machbar.
00:01:41: Speaker Naja, ich habe als Fahrradhändler ja immer behauptet, dass sozusagen die Aufgabe wirklich richtig komplex ist.
00:01:47: Speaker Also man hat ja wirklich viel, man hat Einkauf, man hat Verkauf, man hat Verwaltung, man hat irgendwie Werkstatt häufig damit dazu.
00:01:54: Speaker Man muss mit Kunden umgehen.
00:01:56: Speaker Also ich finde das schon echt komplex.
00:01:57: Speaker Von daher finde ich das nicht ganz von der Hand zu weisen, dass man da viele Fähigkeiten mitbringt, die so ein Oberbürgermeister braucht.
00:02:06: Speaker Ja, da bin ich ja dabei.
00:02:08: Speaker Komischerweise hatte ich gerade gestern das Gespräch auch mit einem Kollegen und der sagte, naja, das könntest du doch auch, sagt er so zu mir.
00:02:16: Speaker Ich sage, naja, komm, also einen Fahrradladen mit 30 Leuten zu führen oder eine Verwaltung mit über 1000 ist halt aber doch noch ein Unterschied und Verwaltung muss man halt auch mal dann lernen, glaube ich.
00:02:26: Speaker Aber das ist gar nicht das Thema.
00:02:29: Speaker Dieser andere Fahrradhändler, der hat mich in den letzten zwei Wochen, seit ich weiß, dass er sich da wirklich beschäftigt.
00:02:37: Speaker Grundsätzlich finde ich es ja gut, wenn Fahrradhändler politisch aktiv sind.
00:02:41: Speaker Nur der ist als Kandidat für die Oberbürgermeisterwahl, geht er ins Rennen für die AfD.
00:02:48: Speaker What?
00:02:51: Speaker Ja, jetzt kann man sagen, ist ja ganz egal.
00:02:52: Speaker Es ist eine Partei wie jede andere.
00:02:54: Speaker Ich finde nicht, dass es eine Partei wie jede andere ist.
00:02:57: Speaker Mein Störgefühl ist nur, die AfD ist die einzige Partei, die aktiv das Fahrrad abschaffen will.
00:03:03: Speaker Also die sagt ja nicht, wir wollen das Fahrrad nicht fördern oder wir wollen das auf dem Status Quo belassen, vielleicht wie die CDU oder so.
00:03:13: Speaker Sondern die sagt sogar aktiv Versicherungspflicht, Helmpflicht, Kennzeichenpflicht für Fahrräder.
00:03:21: Speaker Das heißt ja eindeutig die Rechte von Radfahrern beschneiden, einschränken, zurückdrängen, Radfahren zurückdrängen.
00:03:29: Speaker Wenn aber meine Partei, für die ich antrete, das Fahrradfahren behindern will und ich eigentlich Fahrradhändler bin, also ich kann es gar nicht verstehen.
00:03:38: Speaker Also hilf mir.
00:03:40: Speaker Ja, aber das zahlt ja auf meine Vermutung ein.
00:03:42: Speaker Das sind alles gespaltene Persönlichkeiten.
00:03:45: Speaker Fahrradhändler sind gespaltene Persönlichkeiten?
00:03:47: Speaker Nein, die die AfD wählen.
00:03:49: Speaker Achso, okay, alles klar.
00:03:52: Speaker Das hast du dich aber gerade noch mal rausgezogen.
00:03:55: Speaker Absolut.
00:03:56: Speaker Nein, also völlig unverständlich, da gebe ich dir total recht.
00:04:00: Speaker Weil selbst wenn man Fahrradhändler nur aus...
00:04:07: Speaker sage ich es mal, aus dem Grund ist, dass das sein Business ist, das man betreibt und man mit Fahrradfahren gar nichts zu tun hat, verkauft man ja doch Menschen ein Verkehrsmittel.
00:04:19: Speaker So, und das heißt, man muss sich ja mit dem Verkehr auch auseinandersetzen, den das erzeugt.
00:04:24: Speaker Und das scheint ja ja völlig abgespalten zu haben.
00:04:26: Speaker Von daher eine gespaltene Persönlichkeit.
00:04:29: Speaker Okay, ja, könnte natürlich sein.
00:04:32: Speaker Also, wie gesagt, mir fehlt auch wirklich völlig das Verständnis.
00:04:34: Speaker Ich will ja auch
00:04:36: Speaker gar nicht jetzt hier sagen, die eine Partei ist besser als die andere oder man darf nur in diese Richtung denken.
00:04:45: Speaker Aber...
00:04:47: Speaker Wir sind ja alle in der Fahrradbranche.
00:04:48: Speaker Wie du gerade schon gesagt hast, ist völlig egal, aus welchem Grund wir da in der Branche sind.
00:04:52: Speaker Ein Grund könnte sein, dass man ganz viel Geld verdienen will oder weil man mit dem Herzen da dran hängt.
00:04:58: Speaker Aber egal, aus welchem Grund man da ist in dieser Branche, man sollte doch dann das Fahrradfahren fördern und für Fahrradfahren sein, pro Fahrrad sein.
00:05:07: Speaker Ansonsten macht es doch eigentlich überhaupt gar keinen Sinn.
00:05:11: Speaker Naja, das ist ja das, was wir auch schon mal gesagt haben und was wir auch, und das ist jetzt mal ein Spoiler, auf unserer nächsten Jahrestagung im November auch zu einem der Kernthemen machen werden, ist mehr Fahrradverkehr, mehr Radverkehr in den Städten und da ist noch viel, viel, viel Potenzial.
00:05:28: Speaker Und mehr Radverkehr bedeutet mehr Räder in Nutzung, mehr Kilometer, die gefahren werden.
00:05:34: Speaker Und das heißt mehr Verbreich, mehr Werkstattaufträge, mehr Ersatzteile und vermeintlich natürlich auch einen größeren Wechsel beim Kauf von Neurädern.
00:05:47: Speaker Ja, also das soll das Thema sein, das denke ich schon.
00:05:49: Speaker Aber wie gesagt, wahrscheinlich nicht mit dieser Partei.
00:05:52: Speaker Nicht mit dieser Partei.
00:05:53: Speaker Und einladen werden wir ihn auch nicht.
00:05:55: Speaker Nee, sorry.
00:05:59: Speaker Da steht für mich die Brandmauer.
00:06:01: Speaker Kein Sprachrohr für Rechtsaußen.
00:06:05: Speaker Okay, dann lass uns doch mal zum eigentlichen Thema kommen.
00:06:08: Speaker Beim letzten Podcast haben wir uns ein bisschen darüber beklagt, dass wir zu wenig Rückmeldung gekriegt haben über kleine Veränderungen.
00:06:13: Speaker Jetzt haben wir ganz viele Rückmeldungen gekriegt.
00:06:15: Speaker Wir haben gerade schon ein bisschen darüber gesprochen, weil wir mal austauschen wollten, was wir so reinbekommen haben.
00:06:20: Speaker Da sind ganz, ganz viele kleine Veränderungen.
00:06:23: Speaker Ich fand, da waren auch einige Sachen dabei, die ich gar nicht so als kleine Veränderungen wahrnehmen würde, sondern eher als etwas größere.
00:06:31: Speaker Kleine Veränderungen oder nicht kleine Veränderungen liegt, glaube ich, im Auge des Betrachters in diesem Sinne.
00:06:37: Speaker Wir nennen einfach mal die ganzen Veränderungen und dann musst du als Hörerin, musst du als Hörer wahrscheinlich selber beurteilen, ob das für dich eine kleine oder schon eine große Veränderung ist, oder?
00:06:46: Speaker Naja, und vor allen Dingen glaube ich, dass kleine Veränderungen auch manchmal bedeutet, der Schritt dahin, das zu tun, ist nicht besonders schwer.
00:06:54: Speaker Auch wenn vielleicht eine Investition da mit reinsteht oder sowas, aber der Rest, die Umsetzung ist leicht.
00:07:00: Speaker Und das ist das vielleicht, was alle Sachen hier eint.
00:07:05: Speaker Ich glaube, in der Umsetzung ist es nicht besonders schwer, man muss es nur wollen.
00:07:09: Speaker Ja, das sehe ich bei dem einen oder anderen noch anders, aber da können wir gleich nochmal genau drauf eingehen.
00:07:12: Speaker Aber eine Kleinigkeit fällt mir jetzt sofort ein, was du mir erzählt hast.
00:07:15: Speaker Das ist der Zentrisimo.
00:07:17: Speaker Also Zentrisimo hört sich schon klein an, ist auch klein, ist auch nicht teuer, kostet nicht viel Geld, kostet nicht viel Arbeit und verändert doch ganz schön viel, oder?
00:07:27: Speaker Ja, also ist ja immer Teil auch unserer Schulung.
00:07:31: Speaker Der Zentrissimo ist ja so ein kleiner, früher hieß er Zentri-Boy, ist so ein kleines Instrument, was man hinten an die Hinterradstrebe dran schraubt, um das Hinterrad zu zentrieren, ohne es ausbauen zu müssen.
00:07:47: Speaker Oder auch das Vorderrad.
00:07:48: Speaker Kannst du überall ranklemmen.
00:07:51: Speaker Überall ranklemmen.
00:07:53: Speaker Vielleicht auch deine Schulter um dein Gesicht.
00:07:55: Speaker Wir hatten ja universelle Klemmung, die kannst du wirklich überall am Fahrrad festmachen.
00:07:58: Speaker Kannst du an Spezialrädern festmachen.
00:08:00: Speaker Also gerade wenn du sowas wirklich Schwieriges hast, kannst du echt überall hin klemmen, den Zentresimo.
00:08:05: Speaker Genau.
00:08:07: Speaker Also super Instrument und spart total viel Zeit und damit natürlich Geld.
00:08:13: Speaker Ja, könnte man natürlich sagen, ist das jetzt wirklich ordentlich zentriert?
00:08:18: Speaker Nein, wenn du wirklich ein Laufrad von Grund auf aufbaust, richtig zentrieren willst, dann musst du natürlich das Laufrad ausbauen und musst in deinen Zentrierständer.
00:08:30: Speaker Aber wenn wir mal ganz ehrlich sind, sind ganz viele Sachen einfach nur mal eben den Rundlauf der Felge prüfen, die eine oder andere Speicher nachspannen und das kannst du sehr, sehr gut im eingebauten Zustand machen, zumindest wenn du den Centrisimo dazu benutzt, weil der dir sehr präzise anzeigt, was Sache ist.
00:08:49: Speaker Ja, also das war ein Tipp, großartig.
00:08:52: Speaker Ich fand einen zweiten, das war wirklich ein Knaller, lässt sich tatsächlich streiten, ob das eine große oder kleine Veränderung ist, ein Personalwechsel in der Dialogannahme.
00:09:06: Speaker Das fand ich großartig, weil nur dadurch, dass die Menschen gewechselt haben und der richtige Mensch mit der richtigen Intention in die Dialogannahme gegangen ist, hat sich der Umsatz pro Auftrag von 100 auf 150 Euro erhöht und zwar innerhalb von einem Monat Durchschnittsumsatz auf 150 erhöht.
00:09:27: Speaker Das ist super, nach Schramscher Rechnung wären das 600 Prozent, oder?
00:09:33: Speaker Dieser Händler kann rechnen, hat weniger Aufträge, weil weniger los war in der Werkstatt, das will er jetzt auch nochmal angehen, aber hat mehr Umsatz gemacht.
00:09:42: Speaker Das bedeutet natürlich, die Werkstatt steht weniger unter Druck, ist weniger Stress, weniger Dings und sie machen Arbeiten effektiver, weil es ja...
00:09:52: Speaker an einem Rad einfach nur länger gearbeitet wird.
00:09:54: Speaker Also das finde ich wirklich bemerkenswert.
00:09:57: Speaker Von 100 auf 150 Euro innerhalb von, ich glaube, ein oder zwei Monaten nur durch einen Personalwechsel.
00:10:03: Speaker Also entscheidend ist schon, wer steht da vorne in der Dialogannahme und wie macht das?
00:10:08: Speaker Ich glaube, das ist tatsächlich nur eine kleine Entscheidung.
00:10:11: Speaker Du kannst ja sagen, hier statt Bernd geht Klaus in die Reparaturannahme.
00:10:16: Speaker Das ist eine ganz, ganz kleine Veränderung.
00:10:17: Speaker Ich glaube, die Schwierigkeit dabei ist zu wissen, was unterscheidet Bernd von Klaus oder Klaus von Bernd und was macht der eine besser als der andere.
00:10:26: Speaker Ganz oft sind hier in der Reparaturannahme die besten Mechaniker in Gange und
00:10:34: Speaker eigentlich müssten da die besten Verkäufer stehen.
00:10:37: Speaker Da muss man vielleicht nochmal sich ein bisschen darüber Gedanken machen, wer kann eigentlich wirklich am besten mit den Kunden reden, wer kann am besten die Leistungen verkaufen und anpreisen und wer kann am besten die Bedürfnisse der Kunden erfüllen oder habe ich da tatsächlich die besten Mechaniker stehen und der ist ein bisschen maulfaul?
00:10:55: Speaker Ja, also genau, in die Annahme gehört ein Verkäufer, ist ein Verkaufsprozess.
00:11:00: Speaker Thorsten, jetzt Steilvorlage für dich, die Online-Terminvergabe.
00:11:06: Speaker Ach, das ist eine Steilvorlage für mich, weiß ich gar nicht so genau, weil du das schon so lange machen, oder?
00:11:10: Speaker Weil du das schon so lange machst, klar.
00:11:12: Speaker Ja, ja, wir machen es wirklich lange und intensiv.
00:11:14: Speaker Und ja, also das finde ich deswegen gut, weil bei uns kommen auch nicht alle Termine über Online rein.
00:11:22: Speaker Aber die Termine, die über Online reinkommen, die haben ja schon so viele Informationen und so viel Commitment,
00:11:28: Speaker Ganz oft wird da schon angeklickt, ich bin bereit 160 Euro für die Wartung auszugeben und da haben sie schon ihr Kreuz gemacht und ich bin bereit eine Fahrradwäsche für 45 Euro zu bezahlen und auch schon ihr Kreuz gemacht.
00:11:41: Speaker Das heißt also, das kann sein, dass Online-Termine reinkommen, die sich schon committed haben mit 200 Euro.
00:11:47: Speaker die die Adresse hinterlegt haben, die die Handynummer, die E-Mail-Adresse.
00:11:51: Speaker Alles ist da, alles liegt schriftlich vor.
00:11:53: Speaker Ich brauche nur noch Kapuieren und Einfügen.
00:11:56: Speaker Das ist alles auch ein Vorteil der Online-Terminvergabe.
00:12:00: Speaker Alles ist schon schriftlich da und fixiert.
00:12:03: Speaker Heute sprühen wir ja vor lauter Ideen, die ihr dann zu Hause in euren Betrieben umsetzen könnt.
00:12:09: Speaker Der nächste wäre für mich die Einbremsmaschine.
00:12:12: Speaker Haben wir alles zur Online-Terminvergabe schon gesagt?
00:12:15: Speaker Ja, ne?
00:12:16: Speaker Ich würde sagen, ja.
00:12:17: Speaker Also ich war zufrieden mit dem, was du gesagt hast.
00:12:19: Speaker Okay, alles klar.
00:12:22: Speaker Eigentlich ist das ja sogar nur das Add-on, finde ich.
00:12:25: Speaker Also weil die Online-Terminvergabe macht ja Termine auch noch fix und legt dir freie Termine also offen.
00:12:35: Speaker Das heißt, du hast auch noch eine geregelte Terminzugangssteuerung.
00:12:41: Speaker Das ist ja eigentlich auch ein großer Vorteil.
00:12:43: Speaker Den habe ich gar nicht mit erwähnt.
00:12:45: Speaker Also ich fand gerade so, dass alles schriftlich vorliegt und ein Commitment, das ist schon die eine Sache, aber dass der Termin schon an der richtigen Stelle ist, am richtigen Tag, wann auch Zeit da ist, das ist ja eigentlich der größte Vorteil.
00:12:55: Speaker Du meinst, deine Zeitplanung ist damit auch schon gemacht?
00:12:58: Speaker Ja, größtenteils.
00:12:59: Speaker Ja, ja.
00:13:01: Speaker Okay, aber dann, was war das nächste Thema?
00:13:03: Speaker Sorry.
00:13:05: Speaker Einbremsmaschine.
00:13:06: Speaker Die Einbremsmaschine, ja.
00:13:07: Speaker Die Einbremsmaschine.
00:13:10: Speaker Eigentlich auch kein ganz großes Gerät, aber ein Gerät, was du bei dir in die Werkstatt reinstellst oder an den Ausgang der Werkstatt stellst und deine Scheibenbremse einbremsen kannst, deine Scheibenbremsscheibe sozusagen einbremst und die Belege einbremst.
00:13:25: Speaker Und die Belege vor allen Dingen.
00:13:26: Speaker Belege, genau.
00:13:27: Speaker Ja, auch das ist wichtig.
00:13:28: Speaker Und deswegen war ich eigentlich eher, am Anfang war ich ja ein Skeptiker und Gegner sogar.
00:13:33: Speaker Ach ja.
00:13:35: Speaker Ja.
00:13:35: Speaker Mir wollte das nicht einleuchten, dass Bremsen, Bremsbelege, dass das alles nicht, dass das alles so geliefert wird, dass es nicht funktioniert.
00:13:45: Speaker Also meiner Meinung nach war das eine Aufgabe des Herstellers, das zu gewährleisten, dass alles gut funktioniert miteinander.
00:13:53: Speaker Aber das ist einfach nur ein frommer Wunsch, der wird eben nicht erfüllt.
00:13:57: Speaker Scheibenbremsen funktionieren eben nicht neu.
00:13:59: Speaker Ja, du musst sie einbremsen.
00:14:01: Speaker Dazu gibt es ja auch eine Anleitung, wie man sie einbremst.
00:14:04: Speaker Und das Ganze kannst du aber mit der Einbremsmaschine auch in deiner Werkstatt machen.
00:14:07: Speaker Du musst also nicht deine Mechanikerin oder dein Mechaniker auffordern, dass während der Probefahrt oder während der, ja genau, während der Probefahrt passiert es ja normalerweise, in einem strukturierten Prozess abzuarbeiten.
00:14:21: Speaker Was zum Beispiel bei uns in Norddeutschland auch gar nicht geht.
00:14:23: Speaker Genau.
00:14:24: Speaker Also du brauchst dafür eigentlich bergab strecken, damit du mal vernünftig bremsen kannst, ohne dass du bei jeder Probefahrt ein Intervalltraining machst.
00:14:32: Speaker Oder Oberschenkel wie Weiland, wie hieß er nochmal gleich?
00:14:37: Speaker Förstemann.
00:14:38: Speaker Förstemann, genau.
00:14:39: Speaker Nee, also Zeitersparnis, die Standardisierung des Prozesses und tatsächlich auch ein Business Case.
00:14:46: Speaker Also du kannst damit auch Geld verdienen.
00:14:47: Speaker Genau, man kann das Einbremsen sich genau auch bezahlen lassen.
00:14:50: Speaker Man kann es auf die gemachten Arbeiten mit draufschreiben.
00:14:54: Speaker Man zeigt Professionalisierung in der Werkstatt auf jeden Fall deutlich an.
00:14:59: Speaker Und dann gab es ja auch, ich erinnere mich noch an die Diskussion, das ist noch gar nicht so lange her, wie gefährlich ist denn eigentlich das Einbremsen?
00:15:04: Speaker Was für eine Staub- und Schadstoffentwicklung habe ich denn eigentlich in der Werkstatt?
00:15:10: Speaker Und es gab dann einige, die sich eine Absaugeranlage gebastelt haben und, und, und.
00:15:14: Speaker Aber das ist mittlerweile ja auch ausgeräumt.
00:15:16: Speaker Es gibt überhaupt gar keine nennenswerten Emissionen dieser Scheibenbremsanlage.
00:15:24: Speaker Ja, also wunderbar.
00:15:25: Speaker Solltet ihr euch unbedingt anschaffen, steigert die Professionalisierung in eurem Werkzeugbetrieb.
00:15:31: Speaker Und je nach Größe vielleicht sogar ein oder zwei oder drei.
00:15:35: Speaker Lohnt sich.
00:15:36: Speaker Genau, nicht ganz unbeteiligt warst du an dem nächsten Punkt, der auch nicht von uns in das Spiel gebracht wurde, sondern tatsächlich von einem Zuhörer, unsere All-Right-Werkbank.
00:15:48: Speaker Nee, da bin ich nicht unbeteiligt, das ist sicher so und da sind auch ganz viele andere Menschen daran beteiligt und es gab ja immer wieder, ich erinnere mich von vor 15 Jahren, wo wir angefangen haben, einfach mit der schrägen Platte, wo die Werkzeuge drauf waren,
00:16:05: Speaker was wir ja übernommen haben von Uli Lippmann als Vorlage, glaube ich.
00:16:10: Speaker Und aus dieser Basis ist entwickelt worden die Vsf Workstation, die wir jetzt haben.
00:16:17: Speaker Ich glaube, wir haben ja schon öfter die vielen, vielen Vorteile erzählt, die diese Werkbank dann hat.
00:16:23: Speaker Von der Reduzierung der Werkzeuge bis hin zur Positionierung der Werkzeuge über die Abgrenzung der Mechaniker, damit sie nicht mehr so viel Blickkontakt und Kontakt miteinander haben, dass sie ungestört arbeiten können und, und, und.
00:16:39: Speaker Also die hat ja mit Bevorratung der Teile wirklich so viele Vorteile, dass ich verstehe, dass jemand sagt, das war der Game Changer für ihn.
00:16:48: Speaker Ja, und es ist auch so, wir hatten mal einen, wie soll ich sagen, einmal einen Kommentar bekommen, der klar gemacht hat, wie weit wir damit sind.
00:17:01: Speaker Nämlich als wir im Hause lange waren und unseren Werkstattkongress da durchgeführt haben und unseren Werkbank mitgebracht haben.
00:17:08: Speaker Und dann haben die gesagt, ihr macht es ja konsequent.
00:17:12: Speaker Das war der Kommentar des Werkstattbeauftragten dort.
00:17:15: Speaker Also wir machen das konsequent.
00:17:17: Speaker Das heißt, das ist die konsequenteste Umsetzung von effizientem Arbeiten in der Werkstatt.
00:17:23: Speaker Und klar ist das ein Veränderungsprozess, der ist nicht leicht, aber das ist genau das, was wir damit wollten.
00:17:31: Speaker Die konsequenteste Art Zeitersparnis in der Werkstatt durch ein Möbel.
00:17:37: Speaker Ja, das Erstaunliche daran an diesem Kommentar ist ja eigentlich, der hat ja selber Werkbänke, die er anbietet, sieht dann unsere und sagt, wow, das ist jetzt das, wo wir uns noch nicht ganz hingetraut haben.
00:17:50: Speaker Genau.
00:17:51: Speaker Finde ich schon bezeichnend und ich war in den letzten zwei, drei Wochen in einigen Werkstätten wieder unterwegs.
00:17:59: Speaker in einigen Werkstätten, die alle die Werkbank noch nicht hatten.
00:18:04: Speaker Und ich habe dann ein bisschen beobachten können in den Werkstätten und die Gespräche unter den Mechanikern mitbekommen.
00:18:11: Speaker Da ging es dann um Fußball, da ging es dann um Steuererklärungen.
00:18:19: Speaker Also alle möglichen Themen, die die Mechaniker untereinander besprechen, aber das können Sie gerne machen im Pausenraum.
00:18:25: Speaker Das ist nicht für die Werkstatt gedacht.
00:18:28: Speaker Auch wenn sich die Mechaniker deswegen toll wohlfühlen, wenn sie da zwei Stunden über Fußball reden können, während sie arbeiten.
00:18:34: Speaker Das führt nicht dazu, dass sie besser und schneller arbeiten.
00:18:38: Speaker Ja, also unsere Werkbank eine der kleinen Veränderungen, also weil der Schritt ist nicht schwer, aber natürlich mit großer Wirkung.
00:18:47: Speaker Ja, die Investition ist jetzt nicht so ganz klein und ich muss meine Werkstatt ja umbauen.
00:18:51: Speaker Da wäre ich jetzt offen zu sagen, vielleicht ist das auch nicht so eine ganz kleine Veränderung.
00:18:56: Speaker Aber auf der anderen Seite, wenn du die Entscheidung getroffen hast, das Geld auszugeben und dann das Werkzeug daran hängst, nach unseren Vorgaben vielleicht sogar, das ist einfach das Ding in die Mitte stellst, so ein Riesenschritt ist es dann doch nicht.
00:19:10: Speaker Ich glaube, dass man mit ein, zwei Tagen Planung und Umbau auf jeden Fall dabei ist und die Wirkung ist enorm, glaube ich.
00:19:18: Speaker Übrigens kleiner Hinweis, man kann so eine Werkbank auch leasen.
00:19:24: Speaker Das bieten wir als VSF an und haben einen Leasingpartner dafür.
00:19:28: Speaker Also das Ding ist auch, man muss es nicht investieren, man kann es auch leasen.
00:19:32: Speaker Das hat durchaus auch Vorteile in der Bilanz.
00:19:35: Speaker Okay, gut.
00:19:37: Speaker Nächster Punkt, jetzt werden wir digital, nämlich ein Tipp.
00:19:41: Speaker Da hat sich ein Unternehmer, ein Fahrradhändler, ein Trello-Board gebaut, wo er unterscheidet zwischen
00:19:50: Speaker Kunden, die ein loses Interesse haben, ein Angebot, was für Fahrräder zu erstellen ist oder ein Fahrrad, was auf die Freigabe wartet oder ein Rad, was noch aufgebaut wird oder ein Fahrrad, was oder Fahrräder, die bereit sind zur Übergabe.
00:20:08: Speaker Es geht eigentlich um ein Trello-Board, wo man dann Informationen ablegt, die für alle Mitarbeitenden einsehbar ist.
00:20:15: Speaker Und ich finde,
00:20:16: Speaker Ich fand jetzt erstmal vor allen Dingen die Transparenz für alle Mitarbeitenden das, was ich herausragend fand und was ja total wichtig ist, was in vielen Betrieben nicht gegeben ist.
00:20:28: Speaker Und deswegen haben wir es hier aufgenommen.
00:20:31: Speaker Also in dem Fall ist es ein Trello-Board.
00:20:33: Speaker Ich glaube, da geht auch viel über die Warenwirtschaft, wo man nicht extra so ein Board aufbauen muss, aber die Transparenz der Prozesse und die Unterscheidung der Prozesse fand ich wirklich richtig gut.
00:20:45: Speaker Also wir haben das tatsächlich auch bei uns seit Jahresanfang noch ein neues System eingeführt und haben da viele Prozesse auch drin abgebildet.
00:20:53: Speaker Deswegen kann ich das gut verstehen, dass er das mit so einem Trello-Board macht.
00:20:57: Speaker Wir stellen aber immer wieder fest, dass die beste Möglichkeit ist eigentlich,
00:21:02: Speaker sich die Mühe zu geben, den Weg zu finden, wie das in der Warenwirtschaft, die man ja sowieso als System hat, zwangsläufig, wie man das in dem System Warenwirtschaft möglichst gut abbilden kann.
00:21:13: Speaker Das ist so ein bisschen wie dieses, ich habe eine Software und dann brauche ich tausend Lösungen, damit die Software so funktioniert, wie ich mir das vorstelle.
00:21:20: Speaker Vielleicht müsste man seine Prozesse so umbauen, dass man so die Prozesse hat, dass sie mit der Warenwirtschaft funktionieren.
00:21:28: Speaker Das ist noch das Einzige, was ich dabei zu bedenken gebe.
00:21:30: Speaker Aber wenn eben kein anderer Weg geht und wenn das eine gute Möglichkeit ist, dann kann das auch ganz viel bringen, ja.
00:21:36: Speaker Ja, also ich glaube, das hat ein bisschen was mit Akzeptanz zu tun.
00:21:40: Speaker Wir kennen das in unserem Verbandsbetrieb, dass wir für verschiedene Dinge und verschiedene Prozesse verschiedene Programme haben.
00:21:50: Speaker Und jetzt sind natürlich die Programme immer Spezialisten für das System, für die Anforderungen, aber machen es den User, also unseren Mitarbeitenden, wirklich nicht leicht, weil man sich mit jedem Programm neu auseinandersetzen muss.
00:22:04: Speaker Also besser ist schon, wenn man mit einem Programm arbeitet, was alle richtig, richtig gut kennen und dieses Programm sozusagen da die Prozesse abbildet, auch wenn man dafür dann vielleicht nicht ganz die Performance hat, was die Spezialisten können.
00:22:20: Speaker Das denke ich auch.
00:22:21: Speaker Das ist dein Ansatz.
00:22:23: Speaker Der Ansatz ist, je weniger verschiedene Systeme, umso besser.
00:22:29: Speaker Eins wird nicht gehen, auch für den kleinsten Fahrradhändler wird nicht eins gehen, aber je weniger, je besser, würde ich sagen.
00:22:36: Speaker Dann sind wir aber doch gleich, wenn wir beim Digitalen sind, noch bei zwei Punkten, die vielleicht direkt oder indirekt zusammengehören.
00:22:45: Speaker Phone-Connector und digitale Telefonanlage.
00:22:49: Speaker Zum Phone-Connector kannst du, glaube ich, was sagen, weil ich nicht.
00:22:53: Speaker Ich glaube, Phone Connector hört sich für nämlich nach einem speziellen Programm an, was das wohl der Name ist.
00:22:58: Speaker Aber was ich darunter verstehe, ist tatsächlich, dass man eine digitale Telefonanlage hat.
00:23:04: Speaker Und das ist tatsächlich ein Game Changer, finde ich.
00:23:09: Speaker Also eine digitale Telefonanlage, wo ich immer sehen kann, wer anruft.
00:23:14: Speaker Die digitale Telefonanlage, die vielleicht die Handys der Mitarbeitenden direkt mit einbindet, jedes Telefon, jedes Handgerät eingebunden ist und alle Kundendaten hinterlegt sind, die also zum Beispiel auf die Kundenliste der Handys,
00:23:30: Speaker Warenwirtschaft, das CRM, der E-Mail, des E-Mail-Programms zugreift, sodass wenn auch jemand, der noch nie angerufen hat, anruft, anhand der Telefonnummernerkennung sofort steht, das ist Herr Müller und vielleicht sogar ein Dialogfeld aufgeht, warum der gerade anruft.
00:23:47: Speaker Ja.
00:23:47: Speaker Und nur noch einen ganz kleinen Vorteil, oder wo man das vielleicht sehen kann.
00:23:54: Speaker Es gibt ja noch Menschen, die an Telefongeräten Zahlen eintippen.
00:23:59: Speaker Soll es ja geben.
00:24:00: Speaker Aber die Zeit, die Telefonnummer einzutippen, die haben wir gar nicht mehr.
00:24:05: Speaker Das heißt, eigentlich bin ich am Computer und ich muss eigentlich nur einen Doppelklick oder die Nummer markieren, Taste drücken und dann bin ich verbunden.
00:24:14: Speaker Das ist eigentlich der große Vorteil von digitaler Telefonie.
00:24:18: Speaker Ich nehme irgendwelche Zahlenkombinationen, die ich auf dem Computer sehe, markiere die und dann habe ich auch schon die Verbindung.
00:24:26: Speaker Ganz, ganz großer Vorteil im Vergleich zu Zahlen eintippen.
00:24:28: Speaker Und jetzt sagt ihr, das ist ja lächerlich, Zahlen eintippen, das dauert ja nur 15 Sekunden.
00:24:34: Speaker Das andere dauert aber nur zwei Sekunden.
00:24:37: Speaker Das heißt, ich habe hier immer mindestens zehn Sekunden Ersparnis und das könnt ihr ja mal auf alle Telefonate aller Mitarbeiter hochrechnen.
00:24:44: Speaker Meine Theorie ist ja, die ist ja auch nicht neu und die haben ja auch schon andere beschrieben.
00:24:50: Speaker Thorsten, ich glaube, du bist ein fauler Kerl.
00:24:53: Speaker Das ist definitiv so.
00:24:54: Speaker Du willst einfach so wenig wie möglich Arbeit haben mit den Dingen, die du tust.
00:24:59: Speaker Und wenn du aber jedes Mal das Gleiche tust und immer wieder machen musst, obwohl du eigentlich denkst, das geht auch viel leichter, dann nervt dich das total.
00:25:08: Speaker Deswegen bist du so sehr an diesen Veränderungsprozessen.
00:25:11: Speaker Das ist sehr geschmeichelt, mich nervt jede Arbeit.
00:25:15: Speaker Sehr gut.
00:25:16: Speaker Dabei sagst du immer, das ist doch gar keine Arbeit.
00:25:17: Speaker Das stimmt.
00:25:19: Speaker Wenn es keine Arbeit ist, nervt es ja auch nicht.
00:25:23: Speaker Okay, das heißt, wir haben die digitale Telefonanlage besprochen.
00:25:30: Speaker Dann würde ich jetzt mal auf einen ganz anderen Punkt kommen, nämlich das Thema Nachhaltigkeit, was auch genannt wurde und was ich wirklich einen ganz tollen Beitrag finde, nämlich Kleinteile in Werkstattverpackungen.
00:25:43: Speaker Das
00:25:43: Speaker haben wir natürlich nur bedingend Einfluss darauf, wie die Lieferanten ihre Ware liefern.
00:25:49: Speaker Aber diesen Einfluss sollten wir, wenn möglich, geltend machen.
00:25:53: Speaker Also das könnt ihr auch gerne an uns, an den Verband schicken, wenn ihr sagt, diese Kleinteile kommen jedes Mal noch einzeln in der Blisterverpackung.
00:26:02: Speaker Die muss ich einzeln auszeichnen, die muss ich einzeln auspacken,
00:26:09: Speaker die Verpackung entsorgen und so weiter.
00:26:11: Speaker Diese ganzen Stress würde ich mir gerne ersparen, indem ich das in Werkstattverpackungen oder Großpackungen einkaufen kann.
00:26:19: Speaker Also wenn ihr da was habt, schickt es bitte an uns, sortiert nach Herstellern, wenn es geht.
00:26:27: Speaker dass wir das auseinander sortieren.
00:26:30: Speaker Man kann hier aber auch schon mal selber tätig werden.
00:26:32: Speaker Also es gibt natürlich ganz viele Shimano-Bremsbeläge, die kriegt ihr in Großverpackungen.
00:26:36: Speaker Die muss man nicht immer geblistert kaufen.
00:26:39: Speaker Es gibt ganz viele Ketten, die ihr auf Haspeln kaufen könnt.
00:26:42: Speaker Da macht ihr einfach Meterware von.
00:26:45: Speaker Auch das spart natürlich jede Menge Verpackungen und spart euch vielleicht sogar ständige Kettenreste als Abfall.
00:26:55: Speaker Also es gibt schon eine ganze Menge Möglichkeiten, wie man da mit kleinen Veränderungen eine ganze Menge ändern kann und Bremsbeläge nicht immer aus der Verpackung rauspoolen zu müssen, macht es ja sogar schneller.
00:27:07: Speaker Ja, also es geht um Ressourcensparen in allen Richtungen.
00:27:11: Speaker Deine Zeit, deine Arbeitskraft, aber natürlich auch Verpackungsmaterial, was unnötig irgendwie da drum herum gebaut wird, nur damit du es wieder auspackst.
00:27:22: Speaker Also wenn so eine Haspel 15 Ketten drauf sind, dann kann man sich mal 15 Verpackungen von Ketten, das ist ja die Verpackung plus die Plastikverpackung, das ist schon eine ganze Menge, finde ich.
00:27:31: Speaker Also vielen Dank für diesen Hinweis.
00:27:33: Speaker Das hat mich sehr gefreut.
00:27:35: Speaker Das gehört genau hierher.
00:27:36: Speaker Gut, ich habe jetzt noch zwei Punkte, die, na ja.
00:27:41: Speaker Noch mehr.
00:27:41: Speaker Jetzt bin ich ja gespannt.
00:27:42: Speaker Was kommt denn jetzt noch?
00:27:45: Speaker Ja, es kommt ein wesentlicher Punkt, den wir auch selber immer wieder angesprochen haben.
00:27:49: Speaker Sicherlich keine Kleinigkeit, aber trotzdem so wichtig, dass wir es hier nennen.
00:27:54: Speaker Nämlich die Reduzierung der Öffnungszeiten bei gleichzeitiger Einführung der Terminvergabe.
00:28:02: Speaker Und der Hinweis war von demjenigen, der das uns gesendet hat, auch Samstag dann aber ohne Termin.
00:28:10: Speaker Also einen Samstag von Terminen befreien, damit der Samstag irgendwie entspannter wird oder freier wird.
00:28:17: Speaker Aber Reduzierung der Öffnungszeiten und gleichzeitige Einführung der Terminvergabe.
00:28:21: Speaker Wenn du das nicht miteinander verknüpfst, glaube ich, dann ist der Tipp noch viel klarer.
00:28:25: Speaker Also einfach mal Reduzierung der Öffnungszeiten.
00:28:28: Speaker Also wir haben ja ganz viele Kollegen, die montags zum Beispiel noch aufhaben.
00:28:32: Speaker einfach zu sagen, Montag zu.
00:28:33: Speaker Oder was wir jetzt auch gehört haben, einfach zu sagen, Samstag ist geschlossen.
00:28:37: Speaker Das ist ein mutiger Schritt, aber wirklich eine Kleinigkeit, weil das ist ja von heute auf morgen umsetzbar.
00:28:42: Speaker Und vor allen Dingen dieser Kollege, der das gemacht hat, der hat ja vorher gerechnet.
00:28:46: Speaker Der hat irgendwie auch überlegt, dass er das tut für seine Mitarbeitenden, die er sonst nicht halten kann und so weiter.
00:28:53: Speaker Der hat also sehr, sehr klug entschieden und hat überhaupt keinen Nachteil vorzuweisen, sondern er sagt, die Umsätze sind überhaupt nicht zurückgegangen, sondern er fängt das mit den anderen Tatsachen.
00:29:03: Speaker Er konnte seine Mitarbeitenden insbesondere in der Werkstatt halten.
00:29:06: Speaker Also mutiger Schritt, aber offensichtlich ein positiver Schritt.
00:29:11: Speaker Und von daher, ja, Öffnungszeiten reduzieren führt selten dazu, dass es zum Nachteil gereicht, sondern in der Regel ist es total positiv.
00:29:22: Speaker Also ich habe von noch niemandem gehört, dass die Umsätze zurückgegangen sind, weil der Montag statt geöffnet jetzt geschlossen ist.
00:29:30: Speaker Von daher ist das mit dem Mutig so relativ.
00:29:33: Speaker Also ins Wasser zu springen, wenn alle sagen, das ist warm, ist ja gar nicht so mutig, oder?
00:29:39: Speaker Ja, was ich aber schon gehört habe, ist, dass es einen Moment dauert, dass die Kunden, deine Kunden und Kundinnen sich daran anpassen.
00:29:47: Speaker Ja, das ist alles richtig, aber das haben so viele schon gemacht und alle haben, also ich habe noch von niemandem was Negatives gehört bis jetzt.
00:29:54: Speaker Also berichtigt mich, ruf mich gerne an, schreib uns eine Mail, wenn du sagst, ich habe es versucht und habe es nicht durchgehalten oder es war so...
00:30:02: Speaker so schlimm es war nicht durchzuhalten, dann melde dich gerne mal, das würde mich auch sehr interessieren, aber bisher habe ich tatsächlich von noch niemandem eine negative Rückmeldung dazu gekriegt, von daher, ich habe mich ganz, ganz lange schwer damit getan, erst als alle, die drin waren, geschrien haben, das Wasser ist warm, jetzt spring doch endlich, da habe ich es gemacht und es war super, also ich fühle mich immer noch wohl damit.
00:30:24: Speaker Ja, also du hast völlig recht.
00:30:27: Speaker Ich habe auch noch keine negative Rückmeldung.
00:30:29: Speaker Ich will nur sagen, ein bisschen Durchhaltevermögen muss sein.
00:30:32: Speaker Ja, aber nicht viel Mut.
00:30:34: Speaker Das wollte ich nur damit sagen.
00:30:35: Speaker Nicht viel Mut.
00:30:37: Speaker Mach es einfach.
00:30:38: Speaker Gut, müssen wir über Terminvergabe noch was sagen?
00:30:42: Speaker Ja, wir hatten ja vorhin Online-Terminvergabe für Werkstatt und vielleicht auch für Verkaufsgespräche.
00:30:46: Speaker Grundsätzlich war jetzt hier nochmal die Anregung von dem Kollegen, die Terminvergabe hat ganz viel bei ihm verändert.
00:30:52: Speaker Ja, also man muss die Terminvergabe nicht nur für Werkstatttermine machen, man kann die auch für alles andere machen.
00:30:59: Speaker Beratung, Fahrradabholung, man kann für alles Termine vergeben und das ist das Erfolgsrezept Nummer eins, würde ich sagen.
00:31:08: Speaker Ja, das ein bisschen konkreter zu machen, das zu kanalisieren, deinen Kundenaufkommen irgendwie wirklich zu organisieren, anstatt dem Zufall zu überlassen, darum geht es.
00:31:20: Speaker Ich habe noch eine Kleinigkeit, die wir nicht gekriegt haben, die fällt mir jetzt gerade ein, die würde ich vielleicht selber noch einbringen.
00:31:29: Speaker Ja, ich habe auch noch einen letzten Punkt, den wir kontrovers diskutiert haben, von daher fang du mal an.
00:31:34: Speaker Ich habe die Kleinigkeit, die ich auch in der Reparaturannahme immer schule.
00:31:39: Speaker Und zwar das Ergebnis der Reparaturannahme ist ja der kalkulierte Preis, der Maximalpreis und der Termin, wann das Fahrrad fertig ist.
00:31:50: Speaker Und ganz oft wird gesagt, Freitagnachmittag ist das fertig oder Donnerstagnachmittag oder wann auch immer.
00:31:56: Speaker Und wenn man sagt, Donnerstagnachmittag ist das Fahrrad fertig, dann kommen ja, das ist der komische Zufall, alle um 17.15 Uhr.
00:32:03: Speaker Es waren alle sieben zusammen, alle gleichzeitig.
00:32:07: Speaker Und am Freitagnachmittag oder am Donnerstagmachttag ist der Stress dann groß und die Warteschlange auch wieder groß.
00:32:12: Speaker Genauso groß wie bei der Reparaturabgabe am Mittwoch oder wann auch immer.
00:32:16: Speaker Und mein Tipp ist, einfach vernünftige Abholtermine mit dem Kunden auszumachen.
00:32:22: Speaker Wenn man jetzt zum Beispiel sagen würde, ihr Fahrrad ist fertig am Donnerstag um 16.35 Uhr,
00:32:29: Speaker oder von mir aus auch um 16.37 Uhr, holt sich das so an, als wenn die Werkstatt exakt zu dem Termin fertig ist und das ein ganz konkreter Termin ist.
00:32:38: Speaker Diese Terminabsprache suggeriert dem Kunden, pünktlich da sein zu müssen.
00:32:44: Speaker Und er wird sehr viel näher an der verabredeten Uhrzeit da sein, als wenn man sagt, komm mal am Nachmittag vorbei.
00:32:50: Speaker Ja, du kannst ja auch dann gleich fragen.
00:32:52: Speaker Du kannst ja sagen, passt das für Sie?
00:32:53: Speaker Ja, klar.
00:32:54: Speaker Man kann auch dann natürlich abchecken, ob 16.37 Uhr besser ist oder 17.45 Uhr.
00:33:01: Speaker Dann hat man aber einen fixen Termin und man muss ja dann nicht alle auf den gleichen Termin legen.
00:33:05: Speaker Das wäre jetzt schlau, sondern alle nacheinander und kann die dann in Ruhe abarbeiten.
00:33:10: Speaker Ganz, ganz kleine Veränderung ist das nur statt Nachmittags oder statt am Abend zu sagen, genaue Uhrzeit.
00:33:19: Speaker Wir haben ja schon immer gesagt, dass das, was in der Fahrradwerkstatt passiert, eigentlich Feinmechanik ist wie beim Zahnarzt.
00:33:26: Speaker Und die Terminvergabe kann ja genauso wie beim Zahnarzt hervorheben.
00:33:30: Speaker Ja, aber hat den Vorteil, dass dann alle pünktlich sind und dann hast du einen geregelten Ablauf.
00:33:34: Speaker Also der Vorteil ist wirklich groß.
00:33:36: Speaker Naja, und ich muss ja gestehen, ich bin ja durchaus auch, habe Erfahrungen mit verschiedenen Ärzten, die das unterschiedlich machen.
00:33:45: Speaker Mein Zahnarzt gibt mir einen genauen Termin und ich komme aber auch sofort dran.
00:33:49: Speaker Ich muss da nie warten.
00:33:51: Speaker Ja, genau.
00:33:52: Speaker Und ich freue mich darüber.
00:33:54: Speaker Mein allgemein Mediziner, da sitze ich immer erstmal noch eine halbe Stunde im Wartezimmer und ärgere mich.
00:34:00: Speaker Denken wir irgendwie so, okay, das kriegt es nicht anders organisiert und so.
00:34:04: Speaker Jetzt sind die Bedingungen da vielleicht auch andere, ich verstehe das, aber besser finde ich die erste Variante.
00:34:11: Speaker In jedem Fall.
00:34:13: Speaker Genau.
00:34:14: Speaker Also von daher.
00:34:14: Speaker Sehr guter Tipp.
00:34:14: Speaker Keine Veränderung, große Wirkung.
00:34:16: Speaker Jetzt noch ein letzter Punkt, weil wir da vorhin auch so kontrovers drüber gesprochen haben, aber der sinnbildlich dafür ist, den Mut für Veränderungen zu haben.
00:34:25: Speaker Deswegen nehme ich ihn nochmal mit rein.
00:34:28: Speaker Der Hinweis war, ein Pop-Up-Store für Fahrradbekleidung zu machen.
00:34:32: Speaker Ja.
00:34:33: Speaker um das auszuprobieren.
00:34:35: Speaker Und du hast ja zu Recht kritisch nachgefragt, wie ist das eigentlich, wird die Ware auf Kommission geliefert, kann man die dann wieder zurückgeben, wenn es nicht funktioniert und so weiter.
00:34:46: Speaker Berechtigte Fragen.
00:34:48: Speaker Aber ich habe nochmal dagegen gehalten, habe gesagt,
00:34:51: Speaker Grundsätzlich solche Dinge auszuprobieren, mal für zwei, drei Monate eine Marke auszuprobieren oder ein Segment, an das man sich bisher nicht herangetraut hat.
00:35:00: Speaker Oder wie wir schon mal gesagt haben, Gebrauchträder in einem Popup-Store zu machen.
00:35:06: Speaker Klar ist das keine kleine Veränderung, weil du musst Personal vorhalten, du musst auch dort Öffnungszeiten haben und so weiter.
00:35:13: Speaker Aber den Mut, sowas auszuprobieren, den können wir doch immer nur gut finden, oder?
00:35:18: Speaker Ja, das kann ich auch nur gut finden.
00:35:19: Speaker Also nicht Kritik, sondern mein Einhung war eigentlich eher dahingehend, das ist eigentlich eine Riesenveränderung, also auch eine Riesenaufgabe.
00:35:28: Speaker Einen Raum finden, den man mieten kann, Personal finden, was man für zwei oder drei Monate beschäftigt.
00:35:33: Speaker Firmen finden, die einen für zwei, drei Monate testweise beliefern und das auch noch ohne das Risiko, die Ware zu behalten.
00:35:39: Speaker Also das ist eine relativ große Aufgabe.
00:35:41: Speaker Ich finde, das ist keine kleine Veränderung, aber auf jeden Fall eine lohnenswerte, wenn es, man kann mal gute Sachen ausprobieren.
00:35:48: Speaker Naja und wir haben einen Kollegen aus Mainz, der hat das Ganze an seinen Azubis machen lassen.
00:35:55: Speaker Ja, Möglichkeiten gibt es sicher.
00:35:56: Speaker Als Projekt?
00:35:58: Speaker Als Projekt, gar keine Frage.
00:35:59: Speaker Es gibt Möglichkeiten.
00:36:01: Speaker Wie gesagt, ich weiß nur nicht, ob das der Vergleich jetzt zu, ich nenne statt Nachmittag eine exakte Uhrzeit und ich mache mal eben Pop-Up-Store auf, ist halt, das eine ist klein, das andere ist dann nicht mehr so klein.
00:36:14: Speaker Uwe, ich weiß noch was, ich weiß noch was.
00:36:16: Speaker Jetzt bin ich ein bisschen on fire.
00:36:17: Speaker Mir fallen ja immer noch ein paar Sachen ein und Marlene hat mir auch noch gerade eine eingeflüstert oder zwei oder drei sogar.
00:36:21: Speaker Vielleicht muss ich vielleicht ein oder zwei davon noch erwähnen.
00:36:24: Speaker Mach mal.
00:36:25: Speaker Schaffen wir das noch?
00:36:26: Speaker Ja.
00:36:28: Speaker Also eine Geschichte, die wir eingeführt haben, wir haben so ein kleines Klappkärtchen, was wir jedem Kunden nach der Reparatur mitgeben, gerade wenn er eine Wartung gemacht hat.
00:36:37: Speaker Da steht sowas so sinngemäß drauf, dein Fahrrad freut sich auf dich, ich freue mich wieder bei dir zu sein, dass wir wieder schöne gemeinsame Touren unternehmen können.
00:36:45: Speaker Und da ist immer ein 20-Euro-Gutschein bei für die nächste Reparatur.
00:36:50: Speaker Und zwar, wenn du eine Wartung gemacht hast und die nächste Wartung innerhalb von 12 Monaten oder 2000 Kilometer machst, dann ist die Wartung 20 Euro billiger.
00:37:05: Speaker Ihr Füchse.
00:37:06: Speaker Naja, wir haben es eingeführt und die Leute nutzen das und die kommen dann tatsächlich in diesen Wartungsintervallen, so wie wir das vorhaben und so wie wir uns das wünschen.
00:37:17: Speaker Ja, ist schon klar, der Aufwand ist dann ja auch viel geringer.
00:37:19: Speaker Ja.
00:37:21: Speaker Sehr gut.
00:37:22: Speaker Schlau, schlau, schlau.
00:37:24: Speaker Und das andere ist eine Vsf-Geschichte, die ich als erster nutzen durfte jetzt.
00:37:29: Speaker Ja.
00:37:30: Speaker Und zwar gab es ja immer jahrelang die Feedback-Postkarte.
00:37:35: Speaker Und es war ja immer schon oder von vielen seit Jahren schon die Bestrebung, das doch digitaler zu machen.
00:37:41: Speaker Ja, ich bin ja eigentlich großer Fan der Postkarte und immer noch Verfechter der Postkarte.
00:37:47: Speaker Und dann habt ihr, glaube ich, beim VsF beschlossen, dass gerade ich als erster diese Lenkeranhänger bekomme, damit ich endlich von der Postkarte wegkomme, oder?
00:37:59: Speaker Jetzt habt ihr mir so untergemogelt.
00:38:00: Speaker Genau, wir haben dann mit Ivan das zusammen entwickelt.
00:38:04: Speaker Das war auch ganz toll, ging flott.
00:38:06: Speaker Wir haben das schnell umgesetzt und es ist richtig toll geworden.
00:38:08: Speaker Also es gibt einen Lenkanhänger jetzt, wo ein QR-Code drauf ist und wo man dann irgendwie seine Werkstattleistung oder deine Werkstattleistung dann bewerten kann.
00:38:19: Speaker Und das ist wirklich ein cooles Ding.
00:38:22: Speaker spart uns die Postkarte an der Stelle und das Ding hängt genau an der richtigen Stelle.
00:38:26: Speaker Man muss nicht mal überlegen, wie mache ich das jetzt mit der Postkarte hin oder her, sondern es hängt dann schon immer am Lenker.
00:38:32: Speaker Super.
00:38:33: Speaker Steht help drauf.
00:38:35: Speaker Help.
00:38:37: Speaker Ja, also die muss man allerdings individualisieren, weil ja der QR-Code auf den Laden und auf die Ladenadresse einzahlt.
00:38:45: Speaker Genau.
00:38:47: Speaker Okay, also wir merken schon, uns fällt da noch ganz viel ein und wir haben ja noch ein paar Zuschriften, aber ich glaube, wir haben jetzt schon so viele Sachen, wenn du davon zwei oder drei umsetzt in deinem Laden,
00:38:58: Speaker Wenn du davon auch nur eine Sache umsetzt, dann ist dir schon sehr geholfen und ich glaube, da waren schon mal ganz viele Tipps bei.
00:39:05: Speaker Ich habe auf jeden Fall schon mal was mitgenommen.
00:39:06: Speaker Ja, ich möchte mich bedanken, weil wir waren ja das letzte Mal ein bisschen böse, dass wir keine Rückmeldung gekriegt haben.
00:39:11: Speaker Und jetzt haben wir aber wirklich von einigen gute, gute Hinweise bekommen.
00:39:16: Speaker Also ich bedanke mich bei den Füchsen aus Groß-Gerau, bei dem Martin von Veloskop, bei dem Thomas aus Halle, bei dem Gerd von BDO, bei Cusant aus Sylt, bei Jan aus Husum, bei Andreas aus Mainz und bei Ivan aus Rostock.
00:39:31: Speaker Sensationell.
00:39:35: Speaker Pack das mal in dein Topcase.
00:39:37: Speaker Also vorhin schon genannt und jetzt nochmal erklärt.
00:39:40: Speaker Im Topcase legen wir den Türhänger.
00:39:44: Speaker Was ist das?
00:39:45: Speaker Ein Türhänger.
00:39:47: Speaker Ich würde es Lenker-Anhänger, Lenker-Label nennen.
00:39:51: Speaker Keine Ahnung.
00:39:52: Speaker der sozusagen den Kunden den QR-Code für die Bewertung der Werkstattleistung übermittelt.
00:39:59: Speaker Und der ein ganz großes Help, also Hilf bitte vorne dran hat mit einer kurzen Erklärung.
00:40:05: Speaker Das ist das, was wir ins Top-Case legen.
00:40:10: Speaker Das muss noch individualisiert werden, aber so habt ihr schon mal ein Muster, wie das Ding aussieht und das könnt ihr euch bestellen und wir schicken es euch zu.
00:40:17: Speaker Ja, da ist ja auch nicht nur ein Muster drin, ihr kriegt dann irgendwie vier, fünf, die passen ja so, oder zehn, die passen ja in so einen Briefumschlag rein.
00:40:23: Speaker Übrigens auch eine ganz kleine und wichtige Geschichte dabei, dieser Lenkanhänger kann auch für euch das perfekte Signal sein, dieses Fahrrad ist fertiggestellt und kann dann den Kunden übergeben werden, weil das bleibt immer dran am Rad und funktioniert super.
00:40:39: Speaker Das ist der heiße Scheiß.
00:40:41: Speaker Thorsten, ich glaube, du hast wirklich jetzt den entscheidenden Game Changer für unseren heißen Scheiß, oder?
00:40:47: Speaker Ich weiß nicht so genau, aber ich freue mich so riesig darüber, dass ich den Garmin 1050 habe.
00:40:57: Speaker Vorgestern hat mich ein Freund gefragt, warum er denn jetzt vom 1030 wechseln sollte auf den 1050.
00:41:01: Speaker Und ich habe nur als Antwort bei WhatsApp geschrieben, klingeln.
00:41:07: Speaker Okay, das heißt, der Garmin hat eine Fahrradklingel inkludiert?
00:41:10: Speaker Genau, du brauchst einfach nur aufs Display tippen.
00:41:13: Speaker Eigentlich einmal drauf tippen, dann bist du auf der Oberfläche und dann ist da dieses Klingel-Symbol, du tippst nochmal drauf und dann klingelt der.
00:41:21: Speaker Ach ja.
00:41:21: Speaker Wie eine Fahrradklingel.
00:41:23: Speaker Der Wahoo hat das übrigens auch, die neueste Version.
00:41:28: Speaker Mein Kumpel hat sozusagen den neuesten Wahoo und auf dieses Gimik bin ich ehrlich gesagt auch neidisch, weil das brauchst du ja immer wieder.
00:41:36: Speaker Ja, vor allem fährst du einfach los mit dem Rennrad und dann hast du keine blöde Klingel da dran oder irgendwie sowas, sondern du hast das einfach im Garmin schon inklusiv und die funktioniert wirklich gut, die ist laut genug, die funktioniert, die Leute hören das als Fahrradklingel, die Reaktionen sind gut, also wirklich ziemlich perfekt.
00:41:52: Speaker Und wenn auch das das einzige Argument ist, warum du Kunden neues Garmin verkaufst, dann ist das vielleicht das entscheidende Argument und möglicherweise einfach genau das richtige Argument.
00:42:03: Speaker Sehr gut.
00:42:04: Speaker Also, okay, habe ich auch nicht daran gedacht, dass wir jemals dahin kommen, eine Klingel fürs Rennrad zu empfehlen, aber ist ja völlig richtig.
00:42:12: Speaker Ja, und egal, wo du es dran hast, ich habe es ja, also mein Garmin habe ich am Reiserad dran, mein Garmin habe ich am Gravel dran, mein Garmin habe ich am Rennrad, also ich habe ja immer die gleiche Fahrradglocke dabei, also ich finde es einfach fantastisch.
00:42:26: Speaker Sehr gut.
00:42:29: Speaker Immer vorwärts, das erwarte dich beim nächsten Mal.
00:42:33: Speaker So kleine Läden, das ist ja eigentlich das nächste Mal unser Thema, Uwe, aber ich weiß immer noch nicht so genau, was kleine Läden sind.
00:42:38: Speaker Also Viertelmillion Umsatz, halbe Million, eine Million, was ist denn ein kleiner Laden?
00:42:42: Speaker Oder sind drei Millionen kleiner Laden?
00:42:45: Speaker Was sagst du?
00:42:46: Speaker Das hat sich einfach verändert durch die E-Bikes.
00:42:48: Speaker Also ich würde sagen, durch die E-Bikes und die Umsätze, die mit E-Bikes und dem Verkaufspreis mit E-Bikes generiert wird, ist ein kleiner Laden unter einer Million.
00:42:56: Speaker Okay, also kleine Läden unter einer Million, das ist nächstes Mal unser Thema und dann wird das Thema ja sein, haben die überhaupt noch eine Chance?
00:43:03: Speaker Weil ich habe jetzt so ein paar News und Nachrichten aus der Branche gehört, wo gesagt wurde, also unter einer Million brauchst du eigentlich gar nicht mehr zur Arbeit gehen.
00:43:11: Speaker Da müssen wir aber drüber reden, oder?
00:43:12: Speaker Da müssen wir drüber reden.
00:43:17: Speaker Du bist Fahrradhändler oder arbeitest in der Fahrradbranche?
00:43:20: Speaker Bikes for Future ist der Podcast, in dem du erfährst, was gerade los ist, wer oder was angesagt ist.
00:43:27: Speaker Du profitierst von Lösungen, die dich in deinem Fahrradbusiness wirklich weiterbringen.
00:43:31: Speaker Durch die Episoden begleiten dich deine Branchenexperten Uwe Wöll und Thorsten Laschow vom VSF, dem Verbund der Fahrradhändler.
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